Eberhard Stanjek

 

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Deutscher Sportjournalist; arbeitete seit Anfang der 1960 Jahre beim Bayrischen Rundfunk (BR), hat ab 1970 oft die ARD-Sportschau moderiert und übernahm 1977 die Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks (BR). Spektakulär war seine Weigerung, die Kommentierung des Spiels zwischen Deutschland und Österreich während der Fußballweltmeisterschaft 1982 fortzusetzen, als beide Mannschaften den Ball nur noch in den eigenen Reihen hielten, um den Spielstand von 0:1 zu erhalten, weil dadurch ein Weiterkommen in der Meisterschaft für beide Mannschaften möglich war.

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München, Westfriedhof

Bilder: Michael (2006)

Rosl Mayr

 

Deutsche Volksschauspielerin; erfuhr während des Ersten Weltkrieges eine eine Ausbildung zur Sopransängerin an der Münchner Akademie der Tonkunst erfahren, bekam 1917 ihr erstes Engagement an Münchens Volkstheater, dessen Ensemble sie ab 1919 angehörte. 1932 wechselte sie von dort an die Bayerische Landesbühne. Meist wurde sie als Operettensängerin eingesetzt, später auch als Schauspielerin/Komödiantin in Volksstücken. 1945 kam sie an das Münchner Volkstheater, zeitweise arbeitete sie hauptsächlich als Souffleuse an den Münchner Kammerspielen. Ab Ende der 1940er Jahre wirkte sie in zahlrecihen Filmen mit und arbeitet später auch für das Fernsehen. In diesem Medium war sie in einigen Episoden der Kriminalserien Funkstreife Isar 12, Das Kriminalmuseum, Der Kommissar und Der Alte. Ferner war sie in zahlreichen Episoden der beliebten Sendereihe s'Fensterl zum Hof mit Elfie Pertramer zu sehen. Bekannt wurde sie jedoch durch ihre wiederholte Mitwirkung an der vom Bayerischen Rundfunk (BR) produzierten Fernsehserie Königlich-bayerisches Amtsgericht. bekannt. In den 1970er Jahren übernahm sie auch Nebenrollen u.a. in den Schulmädchen-Reports.

Film- und Fernsehproduktionen u.a.: Der Pauker (1958), Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten (1965), Krankenschwestern-Report (1972)

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Joe Stöckel

 

Deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Volksschauspieler; der Sohn eines Architekten machte eine schauspielerische Ausbildung am Münchener Hoftheater, spielte anschließend in Bayreuth und Landshut und wirkte bereits 1916 in einem Film und in den 1930er Jahren in zahlreichen weiteren Filmen mit. Erfolgreich und populär aber wurde er erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges.

Filme u.a.: Meisterdetektiv (1933), Zwischen Himmel und Erde (1934), Aufruhr im Paradies (1950), Wildwest in Oberbayern (1951), IA in Oberbayern (1956), Zwei Bayern im Urwald (1957), Heimatlos (1958).

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Bild: Michael (2006)

München, Ostfriedhof

Erich Hallhuber

 

Deutscher Film- und Theaterschauspieler; der Absolvent der Otto-Falckenberg-Schule in München wurde besonders bekannt durch seine Rolle als Amtsrichter Heinz Wunder in der Fernseh-Vorabendserie Café Meineid der Abteilung Fernsehen im Bayerischen Rundfunks. Er wirkte in zahlreichen weiteren Serien der öffentlich-rechtlichen, aber auch privaten Fernsehanstalten mit.

Fernsehserien u.a.: Polizeiinspektion 1, Kriminaltango, Löwengrube.

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Bild: Michael (2006)
Bild: Matthias Bauer (2003)

Essen, Ostfriedhof

Mary Wigman eigentl. Karoline Sofie Marie Wiegmann

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Deutsche Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogik; studierte von 1911 bis 1913 bei Émile Jaques-Dalcroze und von 1913 bis 1919 bei dem Choreographen Rudolf von Laban (*1879, †1958). Nach einer Solokarriere eröffnete sie 1920 in Dresden ihre eigene Schule, die zum Zentrum des Ausdruckstanz wurde. 1926 entwickelte sie ihren “Hexentanz”, Inbegriff des Ausdrucktanzes. Überall, auch in New York, öffneten Wigman-Schulen. 1936 choreographierte sie einen Teil der Eröffnungsfeier der XI. Olympischen Spiele in Berlin, was jedoch nichts daran änderte, daß die Nationalsozialisten die Schulen in Deutschland schlossen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eröffnete sie ihre Schule 1945 in Leipzig wieder, zog allerdings 1949 nach Berlin um. Zu ihren bekanntesten Schülern gehörten u.a. Harald Kreutzberg und Gret Palucca. Im Alter von 56 Jahren zog Mary Wigman, die den Tanz revolutioniert hatte, sich aus den Tanzgeschehen zurück.

Werke u.a.: Deutsche Tanzkunst (1935).

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Wolfgang Büttner

 

Deutscher Schauspieler; der Sohn eines Arztes studierte nach Absolvierung des Gymnasiums zunächst in seiner Heimatstadt und dann in Göttingen u.a. Germanistik und Theaterwissenschaften bevor er Schauspielunterricht an der Berliner Max-Reinhardt-Schule nahm. Bis zu seiner Einberufung zur Wehrmacht im Jahre 1944 hatte er Engagements bei Agnes Straub, die seit 1935 in Berlin ein eigenes Theater leitete, am Stadttheater in Altona und am Schauspielhaus Frankfurt am Main. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges spielte er wieder Theater; einem breiteren Publikum bekannt aber wurde er durch das Fernsehen, dort in der Rolle des Lagerarztes Dr. Stauffer in dem eindrucksvollen, auf dem Roman von Josef Martin Bauer fußenden Streifen Soweit die Füße tragen (1959). Auch in zahlreichen Fernsehserien wirkte er in Gastrollen mit.

Film- und Fernseharbeiten u.a.: Der 20. Juli (1955), Teufel in Seide (1956), Hunde, wollt ihr ewig leben? (1958), Das Bildnis des Dorian Gray (1961), Stalingrad (1963), Dantons Tod (1963), Die Deutschstunde (1971), Memento mori (1975), Steiner - Das Eiserne Kreuz (1979).

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Gräfelfing

Bild: Michi (04/2006)
Bild: Dieter Müller (01/2005)
Bild: Matthias Bauer (05/2006)

München, Ostfriedhof

München, Ostfriedhof

Theater / TV / Film / Show XCI

Omnibus salutem!