01/2005

Josef Sepp Herberger

 

Deutscher Fußballehrer; von 1921 bis 1926 war er Angestellter der Dresdner Bank und spielte in deren Betriebsfußballmannschaft. Als Trainer begann er in Duisburg zu arbeiten; er war 1936 bis 1942 Reichsfußballtrainer und von 1949 bis 1964 DFB-Bundestrainer. Als solcher führte er die deutsche Nationalmannschaft unter ihrem Kapitän Fritz Walter im Berner Wankdorf-Stadion am 4.7.1954 gegen die hochfavorisierten Ungarn durch das entscheidende Tor durch Helmut Rahn mit einem Torverhältnis von 3:2 zur Fußballweltmeisterschaft. Dieser Sieg gab dem durch die Nazi-Zeit ramponierte Selbstwertgefühl der Deutschen ein gewisses Selbstvertrauen (“Wunder von Bern”). Herberger wurde 1964 durch Hermut Schön abgelöst.

Von Herberger stammen einige sehr populäre, wenngleich lapidare Fußball-Weisheiten, z.B. “Der Ball ist rund”; “Ein Spiel dauert 90 Minuten”; “Der nächste Gegner ist immer der schwerste”.

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Hohensachsen b. Weinheim, Friedhof Hohensachsen

Oberstdorf (Allg.), Friedhof

Max Schmeling

Deutscher Boxer; der Sohn eines Seemanns und einer Bäuerin begann 1925 seine Profi-Boxkarriere, wurde 1930 zum Weltmeister im Schwergewicht gegen den US-Amerikaner Jack Sharkey (erfolgreiche Titelverteidigung 1931) erklärt, obwohl er aufgrund eines regelwidrigen Tiefschlages den Kampf nicht hatte zu Ende führen können. 1931 verteidigte Schmeling seinen Titel durch k.o. gegen Young Stribling, bevor es am 21.6.1932 auf Long Island zum Rückkampf gegen Sharkey kam, der jedoch diesmal nach Punkten aufgrund eines krassen Fehlurteils siegte und ihm derr Weltmeistertitel zugesprochen wurde. Am 18.6.1936 kämpfte Schmeling in New York gegen den bis dahin unbesiegten und als unschlagbar geltenden “braunen Bomber” Joe Louis und besiegte ihn in der 12. Runde überraschend durch k.o.

Empfang Schmelings nach seinem Sieg in den USA 1936 auf dem Balkon des Frankfurter Römers.

Bei der von Louis angestrebten Revanche schlug dieser Schmeling am 22.6.1938 - zur Enttäuschung von hunderttausenden, nachts an Volksempfängern lauschenden Deutschen - souverän bereits in der 1. Runde nach nur 2 Minuten und 4 Sekunden durch k.o. 1939 wurde er noch einmal Europameister. 1940 meldete sich Schmeling freiwillig zum Kriegsdienst, wurde nach einer Ausbildung zum Fallschirmspringer bei seinem ersten Einsatz im Mai 1941 beim Absprung über Kreta am Meniskus verletzt und kam in ein Lazarett in Athen, wo er einem amerikanischen Reporter in einem Interview anvertraute, er wünsche sich, daß der Krieg bald vorüber sei, damit er seine Freunde in den USA wieder besuchen könne. Der Bericht löste in Deutschland Ärger aus; auch Joseph Goebbels, der mit Max Schmeling und dessen Frau befreundet war, notierte ärgerlich in seinem Tagebuch: “Ein denkbar dummes und kindisches Interview; wenn Boxer Politik machen.” Ostern 1943 wurde Schmeling aus der Wehrmacht aufgrund seiner Verletzung als “kriegsdienstuntauglich” entlassen, ließ sich jedoch noch im Frühjahr 1945 zum Dienst in Kriegsgefangenenlagern einsetzen, wo er alliierte Gefangene überreden sollte, sich mit den Deutschen gegen die anstürmenden Sowjets zu wenden. Da Schmelings Haus in Hamburg bei einem Bomberangriff schwer beschädigt worden war, hielten sich die Schmelings bei Kriegsende zunächst in Schleswig-Holstein auf. Später gingen sie zurück nach Hamburg und ließen sich schließlich in Hollenstedt bei Hamburg nieder. 1947 wagte Schmeling nach einer Pause von acht Jahren ein Comeback in Frankfurt am Main vor 40.000 Zuschauern gegen Werner Vollmer und siegte in der 7. Runde durch k.o. Seine Boxkampfbilanz: 56 Siege (39 davon durch k.o.), 10 Niederlagen und 4 unentschiedene Kämpfe. Nach Beendigung seiner aktiven Zeit im Boxsport (1948) erwarb er die Coca-Cola-Lizenz für Norddeutschland und wurde deren Generalvertreter, und er betrieb mit seiner Frau, der aus der Tschechoslowakei stammenden Schauspielerin Anny Ondra, die er 1933 geheiratet hatte, zeitweise eine Tabakfabrik und eine Nerzfarm. Da die Ehe kinderlos geblieben war, vermachte Schmeling sein Vermögen einer Stiftung für notleidende Kinder. Obwohl kein Nationalsozialist, hatte Schmeling sich in die Propagandapolitik des Dritten Reichs einspannen lassen. Hitler, der das Boxen zum Volkssport im Sinne der Wehrertüchtigung erklärt hatte, versäumte keine Gelegenheit, den populären Boxer für seine Ziele einzuspannen: so in den Filmen Knock-out (1935) und Das große Spiel (1942). Dennoch blieb Schmeling auch nach seinem Ende aufgrund seiner charakterlichen Natürlichkeit bis heute nicht nur ein Sportidol der 1930er und 1940er Jahre.

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Hollenstedt (Ldkrs. Harburg), Friedhof

Rolf Stommelen

 

Deutscher Autorennfahrer; Sohn des Eigentümers einer Autowerkstatt und einer Leihwagenfirma; absolvierte eine Mechanikerlehre bei Mercedes. Nach erfolgreicher Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1965 und einem Klassensieg auf einem Werksporsche 1967 ebenfalls in Le Mans, wurde ihm vom damaligen Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein, der Stommelens Talent entdeckt hatte, ein Werksvertrag anboten. 1970 hatte er sein Ziel, Formel-1-Profi zu werden, erreicht. Stommelen starb in den Trümmern seines Porsche 935 bei einem Langstreckenrennen in Riverside (USA).

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Köln, Friedhof Melaten

Bilder: Ulrich Bork (8/2005)
Bilder: Matthias Bauer (04/2007)

Anderl Heckmair

Bild: KN (1963)

Deutscher Bergsteiger; einer der bedeutendsten Alpinisten des 20. Jahrhunderts. Heckmair, der in einem Münchner Waisenhaus aufwuchs, wandte sich der Bergsteigerei zu, als er während der Weltwirtschaftkrise am Ende der 1920er Jahre seine Arbeit als Gärtner verlor. Als “Bergvagabund” bestiegt er viele Gipfel in aller Welt. Im Juli 1938 bezwang er zusammen mit seinem Freund Ludwig (Wiggerl) Vörg (†1941 in Rußland) und den Österreichern Heinrich Harrer und Fritz Kasparek (†1954 in den südamerikanischen Anden), die zur gleichen Zeit eingestiegen waren und sich zusammentaten, als erster in Direktdurchsteigung die Eiger-Nordwand. Die Nationalsozialisten versuchten seinen Triumph propagandistisch auszuschlachten; im Gegensatz zu Harrer hat Heckmair sich allerdings nie von den Nazis vereinnahmen lassen. 1940 wurde er - als politisch unzuverlässig eingestuft - an die Ostfront geschickt. Nach dem Krieg führte er Kunden auf viele Gipfel der Alpen, organisierte Expeditionen u.a. nach Afrika, Südamerika, Kanada und in den Himalaya. 1969 war er maßgeblich an der Gründung des Deutschen Bergführerverbandes beteiligt. Noch bis wenige Bild: KN (1963)Jahre vor seinem Tode führte Heckmair Bergtouristen durch seine Allgäuer Heimat.

Heckmair erläutert seine Route zum Gipfel des Eiger (1963).

 

 

 

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André Leducq

 

Französischer Radrennfahrer; war zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg der bei weitem beliebteste Radsportler in Frankreich und wurde von seinen Landsleuten “le Joyeux Dédé” (der glückliche Dédé) oder auch “Dédé Gueule d'Amour et Muscles d'Acier” (Dédé Schnauze und Stahlmuskel) betitelt. 1924 war er Straßenweltmeister der Amateure und sowohl 1924 als auch 1925 Französischer Meister. 1926 wurde er Profi beim Team Thomann-Dunlop und fuhr von 1927 bis 1933 für das Team Alcyon-Dunlop und war dort sehr erfolgreich. Bei der Tour de France im Jahr 1930 übernahm er das Gelbe Trikot nach der neunten Etappe von Learco Guerra, der mit 14:13 Minuten Rückstand auch Gesamt-Zweiter hinter Leducq wurde. Bei seinem Zweiten Sieg 1932 übernahm er das Gelbe Trikot bereits nach der dritten Etappe und hatte bei der Zielankunft in Paris 24:03 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Kurt Stöpel. 1934 gründete er sein eigenes Team A. Leducq-Mercier, für das er bis 1939 an den Start ging. 1924 startete Leducq auch bei den Olympischen Spielen in Paris, wurde auch für das Mannschaftszeitfahren nominiert, aber nicht eingesetzt, während seine Mannschaftskameraden Armand Blanchonnet, René Hamel und Georges Wambst die Goldmedaille errangen. Im Straßenrennen wurde er Neunter, während Blanchonnet Gold holte, Hamel Bronze und Wambst den achten Platz belegte. Leducq kam beim Tauchen ums Leben.

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Bagneux (Dép. Hauts-de-Seine), Cimetière de Bagneux

Paavo Johannes Nurmi

1920 in Antwerpen no_copyright

Finnischer Leichtathlet; zweites Kind eines Kleinbauern und späteren Zimmermanns; mußte schon in jungen Jahren zum Unterhalt seiner Familie beitragen. Nurmi, dessen Talent früh erkannt und gefördert wurde, hatte seinen ersten großen Erfolg 1920 bei den VII. Olympischen Spielen, die im belgischen Antwerpen stattfanden; auch bei den Olympiaden im Jahren 1924 bzw. 1928 war er mehrmals Einzelsieger (über 10.000 Meter Goldmedaille) und Sieger mit der Mannschaft. Zwischen 1922 und 1931 stellte Nurmi Weltrekorde auf Strecken zwischen 1.500 und 10.000m sowie über eine Stunde auf. 1932 konnte er an der Olympiade in Los Angeles nicht mehr teilnehmen, da er bereits vor Beginn der Spiele wegen der Verletzung des Amateurstatus lebenslänglich gesperrt worden war. Als die Olympischen Spiele 1952 in Helsinki stattfanden, durfte er - obwohl weiterhin gesperrt - das Olympische Feuer in das Stadion tragen und das Feuer entzünden.

Nurmis Alter war durch Depressionen gekennzeichnet; er litt unter zunehmender Sehschwäche und war nach mehreren Herzinfarkten halbseitig gelähmt.

Entzündung des Olympischen Feuers durch Paavo Nurmino_copyright

 

 

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Bilder: JannE (04/2010) Wikipedia.fr

Turku (Finnland)

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Eckhard Dagge

 

Deutscher Boxer (Halbmittelgewicht) und Boxtrainer; begann seine Karriere im Boxsport im Alter von 20 Jahren beim BC Travemünde zunächst als Amateur und betritt als solcher 80 Kämpfe, von denen er 66 Kämpfe gewinnen konnte. Als statt seiner der Boxer Dieter Kottysch für die XX. Olympischen Spiele 1972 in München nominiert wurde, wechselte Dagge verärgert in das Profilager, das er am 2.5.1973 in der Berliner Deutschlandhalle mit einem K.O.-Sieg in der ersten Runde gegen Hans Heukeshoven eröffnet. Nur einen Monat später, am 3.6.1973, errang er vor 6.000 Zuschauern in der Berliner Waldbühne gegen den Titelverteidiger Klaus-Peter Tombers in der fünften Runde durch K.O. die deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht. Nach mehreren Niederlagen ging Dagge in die Vereinigten Staaten, um seine Boxtechnik zu vervollkommnen und gewann nach seiner Rückkehr die Europameisterschaft am 24.6.1975 im Junior-Mittelgewicht im Rückkampf gegen José Duran wieder in der Berliner Deutschlandhalle durch Aufgabe in der neunten Runde, und auch . Auch Franz Czandl schickte er durch technischen K.O. auf die Bretter und verteidigte dadurch erfolgreich seinen EM-Titel. Am 16.1.1976 wurde er von dem Italiener Vito Antuofermo herausgefordert und mußte nach 15 Runden aufgeben. Als Dagge am 17. 6.1976 vor .5500 Zuschauern in der Deutschlandhalle Elisha Obed durch technischen K.O. in der zehnten Runde besiegte, wurde Dagge WBC-Weltmeister im Superweltergewicht. Damit war Dagge 1976/77 nach 46 Jahren zweiter deutscher Profiweltmeister nach Max Schmelings Disqualifikationssieg gegen Jack Sharkey. Seinen Titel konnte er zweimal verteidigen. Am 6.8.1977 in Berlin verlor er in der fünften Runde durch K.O. gegen Rocco Mattiol seinen WM-Titel im Super-Weltergewicht nach WBC-Version. Erst 1981 kehrte er kurzzeitig in den Ring zurück; nach vier Kämpfen beendete Dagge seine Karriere im November 1981. Von Von 32 Profi-Kämpfe hatte er 26 Kämpfe gewonnen, 5 Kämpfe verloren, und einmal ging ein Kampf unentschieden aus. Nach der Beendigung seiner Karriere war er als Gastronom tätig und betrieb eine Wirtschaft am Timmendorfer Strand.

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Bild: Hans-Christian Seidel (11/2011)

Scharbeutz (Krs. Ostholstein in Schleswig-Holstein) Waldfriedhof

Georg Buschner

Bundesarchiv Bild 183-N0608-0004, Fußball-WM, DDR-Nationalmannschaft.jpg: Rainer Mittelstädt, Bildspende Bundesarchiv Bundesarchiv  cc_somerightsreserved

Deutscher Fußballspieler und -trainer; Sohn eines Beamten der Deutschen Reichsbahn; spielte ab 1935 Fußball beim 1. SV Gera. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er in Jena Geschichte, Pädagogik und Sportwissenschaft und spielte nebenher als Mittelstürmer bei der BSG Gera-Süd, mit der er 1949 im Finale des Pokals des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds (FDGB-Pokal) stand. Für diesen Verein bestritt er in den nächsten Jahre bis 1952 insgesamt 84 Spiele in der DDR-Oberliga. Nach Abschluß des Studiums wurde Buschner Assistent an der Universität Jena und war Fußballer beim Zeiss-Werk. Zwischen 1954 und 1957 stand er in sechs Länderspielen für die DDR als Verteidiger auf dem Platz, darunter im ersten Pflichtspiel der Nationalmannschaft überhaupt (2:1 am 19. Mai 1957 gegen Wales). Sein letztes Oberliga-Spiel bestritt Buschner am 6.7.1958 im Heimspiel gegen den SC Aktivist Brieske-Senftenberg (3:0). Noch im selben Jahr wirkte er erstmals als Trainer für den SC Motor Jena 1963 wurde Buschner mit seinem Team erstmals DDR-Meister – ein Erfolg, den er 1968 und 1970 mit dem inzwischen in FC Carl Zeiss Jena umbenannten Verein wiederholte. 1971 beendete Buschner seine Trainertätigkeit in Jena und war nur noch für die Nationalmannschaft verantwortlich, die er bis 1981 in 113 Länderspielen betreute und die er 1972 als Olympia-Dritte und vier Jahre später als Olympiasieger in Montreal zum Erfolg führte. Zu seinen größten Triumphen aber gehört zweifellos der 1:0-Sieg über die Nationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 1974, errungen durch ein Tor von Jürgen Sparwasser. Zum Jahresende 1981 wurde Georg Buschner nach ausbleibenden Erfolgen und einer verpaßten Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in den vorzeitigen Ruhestand entlassen.

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Bild: Thomas Haas (01/2012)

Jena OT Ziegenhain, Friedhof

Bilder: Klaus Paap (04/2012)

Helene Mayer

 Deutsche Bundespost 1968

Deutsche Fechterin; zweites von drei Kindern eines jüdischen Arztes und einer katholischen Mutter; erlernte das Fechten in ihrer Geburtsstadt im Fechtclub Offenbach von 1863 e.V.. Bereits 1925 gewann sie die deutsche Meisterschaft im Florettfechten und errang bis 1930 sechs nationale Meistertitel. Noch Schülerin, gewann sie 1928 bei den IX. Olympischen Spielen in Amsterdam die Goldmedaille und siegte bei den Europameisterschaften 1929 in Neapel und 1931 in Wien. Ab 1929 studierte sie internationales Recht zunächst in Frankfurt am Main, setzte das Studium dann 1930/31 an der Sorbonne in Paris fort, und ab 1932 studierte sie in den Vereinigten Staaten mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) am Scripps College im kalifornischen Claremont, um sich auf den diplomatischen Dienst vorzubereiten. Bei den X. Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles errang sie nur einen fünften Platz, da sie nicht genug hatte trainieren können. Nach der “Machtergreifung” der Nationalsozialisten im Jahre 1933 wurde Helene Mayer, hochgewachsen, blauäugig und mit blonden Zöpfen und “He” genannt und bei ihren Kämpfen stets ein weißes Stirnband tragend, das Stipendium aus ”rassischen Gründen“ entzogen; zugleich schloß ihr Heimatklub sie von der Mitgliedschaft aus. Sie blieb zwar in den Vereinigten Staaten, trat aber bei den XI. Olympischen Spielen 1936 in Berlin für Deutschland an und holte eine Silbermedaille. Sie war daraufhin in Deutschland so populär, daß man überall im Reich kleine Gipsfiguren kaufen konnte, die sie darstellten. Auch in den USA, wo sie 1940 die amerikanische Staatsbürgerschaft erlangte, gelangen ihr noch einige sportliche Erfolge, so wurde sie achtmal US-amerikanische Fechtmeisterin. Sie war dort Dozentin für Deutsch und Sport am Mills College und unterrichtete später an der University of California in Berkeley. Erst 1952 kehrte sie nach Deutschland zurück und heiratete der Bauingenieur.Baron Falkner von Sonnenburg.

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Bilder: Thomas Haas (08/2012)

München, Waldfriedhof (Alter Teil)

Sportler III

Omnibus salutem!