Ekkehard Schall

 Foto: Spree Tom (Wiki, GNU DFL)

Deutscher Theater- und Filmschauspieler, Regisseur; bereits 1937 in seiner Heimatstadt auf der Bühne und nach Engagements in Frankfurt an der Oder und in Berlin, engagierte ihn Bertold Brecht 1952 für sein Berliner Ensemble, dem er bis 1995 angehörte. Er galt als einer der profiliertesten Darsteller in Brecht-Stücken. Er war mit Brechts Tochter Barbara verheiratet.

Auszeichnungen u.a.: Kunstpreis der DDR (1959), Nationalpreis der DDR (1962, 1979).

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Berlin, Friedhof Dorotheenstädt.u. Friedrichswerdersche Gemeinde

Bild: Claus Harmsen (stones & art)

Hermann Lenschau

 Bild: Brigitte Birkner

 

Deutscher Schauspieler; ursprünglich Theaterschauspieler, wirkte er später in zahlreichen Kinofilmen (u.a. Edgar Wallace-Produktionen) und im Fernsehen in ARD-Tatortkrimis aus der Reihe um den von Sieghardt Rupp (*1931) dargestellten Zollermittler Kressin mit.

Filme und Fernsehserien u.a: Kriminalmuseum, Der Kommissar, Der Schwarze Freitag (1966).

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Hamburg-Billstedt

Hannes Messemer

 

Deutscher Schauspieler; der Sohn eines Verlagskaufmanns bekam 1947 in Tübingen sein erstes Engagement, auf das zahlreiche Theaterverpflichtungen in Hannover, Bochum, München, Hamburg, Düsseldorf und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen folgten. Seinen ersten Film drehte er 1956 (Rose Bernd mit Maria Schell). Bald war er auch in internationalen Filmproduktionen neben Weltstars wie Brigitte Bardot, Giulietta Masina, Vittorio de Sica, Jean-Paul Belmondo, Steve McQueen zu sehen. Mit über 150 Produktionen war er sehr präsent in dem neuen Medium des Fernsehens und sprach in zahlreichen Hörspielen.

Filme und Fernseharbeiten u.a.: Das kunstseidene Mädchen (1959), Gesprengte Ketten (1963), Der Kongreß amüsiert sich, Brennt Paris? (beide 1965), Grieche sucht Griechin (1966), Derrick, SOKO 5113.

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Bilder: Matthias Bauer (2002)

Aachen, Westfriedhof II

Graz, Evangelischer Friedhof St. Peter

Pochath, Werner eigentl. Werner Pochlatko

 

Österreichischer Schauspieler; nach einer Ausbildung am Wiener Max-Reinhardt-Seminar hatte er 1959 sein Debüt in Wien am Theater Die Courage. Er spielte dann bis 1961 am Badische Staatstheater in Baden-Baden, danach am Berliner Schillertheater und ab 1963 am Theater des Westens, wo er mit Heidi Brühl in dem Musical von Irving Berlin, Annie Get Your Gun, auftrat. Ferner wirkte er u.a. am Theater in der Josefstadt Wien, am Württembergischen Staatstheater Stuttgart und den Münchner Kammerspiele. Bereits Ende der 1950er Jahre trat er in Fernsehspielen und in Kriminalfilmen des sogenannten Vorabendfernsehens u.a. in Der Kommissar, Kriminalmuseum, Derrick, Stahlnetz, Der Alte und Tatort in Erscheinung. 1968 ging Pochath nach Rom, wo er für zahlreiche auch internationale Filmproduktionen neben internationalen Stars besetzt wurde.

Filme u.a.: Die Engel von St. Pauli (1969), Ohrfeigen (1970), Die Teufelsschlucht der wilden Wölfe (1974), Casanova & Co (1976), Steiner – Das Eiserne Kreuz, Teil 2 (1979).

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München, Nordfriedhof

Cramer, Michael eigentl. Karl Michael Kramer

 

Deutscher Schauspieler; im Film der 1950er und 1960er Jahre war er der smarte Charmeur und Sonnyboy. Cramer hatte eine Ausbildung zum Dolmetscher in Englisch und Spanisch durchlaufen und an der Freien Uniniversität (FU) Berlin und in Marburg Theaterwissenschaft und Publizistik studiert. Nach seinem Schauspielunterricht bei Else Bongers und einer kurzen Bühnenlaufbahn mit kleinen Rollen kam er 1953 zum Film. In den kommenden Jahren sah man ihn in allen gängigen Filmgenres der Adenauer-Ära. Ende der 1960er Jahre war er vermehrt bei Bühne, Theater und Fernsehen beschäftigt. Cramer war auch als Synchronsprecher für Clint Eastwood, Tony Curtis, Paul Newman und Stephen Boyd tätig.

Filme u.a: Feuerwerk (1954), Verlobung am Wolfgangsee (1956), Die große Chance (1957), Sebastian Kneipp, der Wasserdoktor (1958), Das ist die Liebe der Matrosen (1962).

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Maria Montez eigentl. Maria Africa Gracia Vidal

 (it.wikipedia, GNU-DLF)

Dominikanische Schauspielerin; die zweite Tochter von insgesamt zehn Kindern eines Importeurs und spanischen Vize-Honoralkonsuls fühlte sich schon als Kind zum Schauspielerberuf hingezogen. 1932 heiratete sie einen US-amerikanischen Bankier, Leiter der Filiale der First National City Bank in ihrer Heimatstadt. Nachdem sie 1939 geschieden worden war, ging sie in den 1940er Jahren nach New York und arbeitete dort zunächst als Model. Zu Ehren von Lola Montez, die ihr Vater bewundert hatte, nannte sie sich fortan Montez. Ihr Leinwanddebüt hatte sie 1940 an der Seite von Johnny Mack Brown. Sie reaktivierte ihren spanischen Akzent - das Englisch hatte sie sich selber bereits in ihrer Heimat beigebracht - und wurde zur beliebten Darstellerin exotischer Typen. Noch in Hollywood heiratete sie am 13.7.1943 den französischen Schauspieler Jean-Pierre Aumont (*1911, †2000), der tags darauf an die Front in Europa mußte. Nach Ende des Krieges zog das Paar in einen Vorort von Paris. Insgesamt wirkte sie in 21 in den Vereinigten Staaten und 5 in Europa gedrehten Filmen mit.

Filme u.a.: The Invisible Woman (1940), That Night in Rio (1941), The Mystery of Marie Roget (1942), Ali Baba and the Forty Thieves (1944), Sudan (1945), Siren of Atlantis (1948), Amore e sangue (1951).

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Bilder: Dietrich Linz (06/2000)

Hinweis: Maria Montez hat verschiedene Angaben zu ihrem Geburtsjahr gemacht, daher die Differenz der Angabe auf ihrem Grabstein und der in der Biographie.

Bilder: Matthias Bauer (05/2006)

Paris, Cimetière du Montparnasse

Bilder: Dietrich Linz (08/2007)
Bilder: Matthias Bauer (05/2008)
Bilder: Josef Aschenbrenner (08/2008)
Bild: Brigitte Birkner ( stones & art)

Maria Christina Tina Aumont

 

Französische Schauspielerin; Tochter der dominikanischen Schauspielerin Maria Montez und des französischen Regisseurs Jean-Pierre Aumont (*1911, †2001) und Nichte des Regisseurs und Drehbuchautors François Villiers (*1920). Ihre Filmkarriere begann sie mit dem Film Modesty Blaise (1966, dt. Modesty Blaise - Die tödliche Lady) des Regisseurs Joseph Losey (*1909, †1984) unter dem Namen Tina Marquand, dem Namen ihres Ehemanns, des Regisseur und Schauspieler Christian Marquand, mit dem sie von 1963 bis 2000 verheiratet war. In vielen, hauptsächlich italienischen Filmen verkörperte sie die dunkelhaarige Verführerin.

Filme u.a.: La Curée, (1966, dt. Die Beute), L'Uomo, l'orgoglio, la vendetta (1968, dt. Mit Django kam der Tod), L'Alibi (1969, dt. Alibi), Il Sergente Klems (1971, dt. Marschbefehl zur Hölle), Il Messia (1976, dt. Der Messias), Il Casanova di Federico Fellini (1976, dt. Fellinis Casanova), Sale comme un ange (1991, dt. Schmutziger Engel).

 

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Paris, Cimetière du Montparnasse

Theater / TV / Film / Show CXIII

Omnibus salutem!