

Deutsche Fernsehansagerin; die Tochter eines Zigarettenhändlers war von Haus aus Schauspielerin - sie spielte an norddeutschen Theaterbühnen -, wurde aber bekannt erst, als sie ab 1952 als erste Fernsehansagerin des Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) in Hamburg arbeitete. Verheiratet seit 1962 mit dem Sportreporter Sammy Drechsel.
München, Nordfriedhof
Deutscher Schauspieler; der Sohn eines Opernsängers begann als Theaterschauspieler; war von 1935 bis 1941 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin. Neben Ferdinand Marian gehörte er zu den Filmschauspielern, die während des Dritten Reichs ihre Karriere mit Hilfe der das Nazi-System während des Krieges stützenden Unterhaltungsfilmen aufgebaut hatten. Debütiert hatte er bereits 1931 in dem Streifen Weekend im Paradies, aber erst ab Ende der 1930er Jahre trat er in zahlreichen Filmen in Erscheinung. Er konnte jedoch auch nach Ende des Krieges seine Laufbahn erfolgreich weiterführen.
Filme u.a.: Unsterblicher Walzer (1939), Nanette, Der Postmeister (beide 1940), Anuschka (1942), Romanze in Moll (1943), Orient-Express (1944), Der Dritte Mann (1949), Wenn abends die Heide träumt (1952), Der Vogelhändler (1953), Die Deutschmeister (1954).
Göttingen, Stadtfriedhof
Schauspielerin, Regisseurin und Schriftstellerin; lernte im Sommer 1933 in Kopenhagen Bertold Brecht und seine Frau Helene Weigel kennen, die beide dorthin emigriert waren; sie wurde eine der in Brechts Leben zahlreichen und von ihm abhängigen Geliebten. Nach der Besetzung Dänemarks durch deutsche Truppen 1940 gingen Brecht und sein Mitarbeiterstab über einige Zwischenstationen in die Vereinigten Staaten. 1944 kam es zum Bruch zwischen ihnen, aber sie kehrten dennoch gemeinsam nach Deutschland zurück und ließen sich in Ostberlin nieder. Dort arbeitete sie mit Brecht weiterhin zusammen und begründete das Brecht-Archiv. Aber die zunehmende Entfremdung griff auch auf gemeinsame Freunde über, die sie mieden und fallen ließen. Nach Brechts Tod wurde ihr schließlich sogar Hausverbot für das Berliner Emsemble erteilt.
Berlin, Friedhof Dorotheenstädt.u. Friedrichswerdersche Gemeinde

Deutscher Schauspieler; von Haus aus Bergarbeiter, trat er zunächst auf Laienbühnen z.B. dem Reichenhaller Bauerntheater oder dem Münchner Volkstheater auf, bevor er in Fernsehinzenierungen des Bayerischen Rundfunk u.a. als Josef Filser in Ludwig Thomas Komödien in Erscheinung trat. Außerdem wirkte er in zahlreichen Kinofilmen. Neben Michl Lang und Beppo Brem gehörte er zum Urgestein der bayerischen Volksschauspieler.
Filme u.a.: SA Mann Brandt (1933), Einmal der liebe Herrgott sein, Der verkaufte Großvater (beide 1942), Peterle (1943), Königskinder (1959), Küssen ist keine Süd (1951), In München steht ein Hofbräuhaus (1952), Das sündige Dorf (1954), Die Herrin vom Sölderhof (1955), Zärtliches geheimnis (1956).
München, Ostfriedhof
Osnabrück, Johannisfriedhof (in der Familiengruft)
Deutscher Theater- und Filmschauspieler; nach den ersten Lebensjahren in Wiesbaden verbrachte er seine Jugend in Berlin, wohin seine Familie gezogen war. Seine Gymnasialzeit wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, so daß er erst 1920 das Abitur nachholen und Kunstgeschichte und Philosophie an der Berliner Universität belegen konnte, das Studium dann jedoch zugunsten der Schauspielerei dann doch nicht fortführte. Bis er 1924 von Max Reinhardt an das Deutsche Theater in Berlin, wo er sein Debüt in Frank Wedekinds Frühlings Erwachen gab, verpflichtet wurde, zog er seit 1922 mit einer Wanderbühne durch die Provinz. Seine erste Filmrolle spielte er 1929 dem Stummfilm Freies Volk. Danach folgten zahlreiche Filme, zu denen Der Schimmelreiter (1934), nach der gleichnamigen Novelle von Theodor Storm, zu den bedeutendsten gehörte. Hier verkörperte er neben Marianne Hoppe eindrucksvoll den Deichgrafen Hauke Heien. Umstritten war seine Teilnahme an dem Film Ich klage an (1941), ein Film, dessen weitere Aufführung von der allierten Besatzungsmacht nach Ende des Zweiten Weltkrieges wegen seiner Argumentation in Bezug auf die Akzeptanz der Euthanasie verboten wurde. Viele der seinerzeit bedeutenden Schauspieler(innen) waren seine Partner(innen), u.a. Hilde Krahl, Brigitte Horney, Heinrich George, Willy Birgel, Dieter Borsche. Aber auch seine unverwechselbare, pathetische, getragen klingende Stimme war viel gefragt; so las er im Rundfunk Texte bekannter Schriftsteller. Neben der Filmarbeit arbeitete Wieman auch immer wieder am Theater gin auf Theatertouren.
Filme u.a.: Die Königin Luise (1927), Das blaue Licht (1932), Vorstadtvarité (1934), Das andere Ich (1941), Paracelsus (1943), Träumerei (1944), Herz der Welt (1953), Der letzte Sommer (1954), TKX antwortet nicht (1955), Robinson soll nicht sterben (1957).
Deutsche Schauspielerin; bekannt durch ihre Rolle in der ARD-Vorabendfernsehserie Lindenstraße, in der sie 18 Jahre lang die Rolle der Berta Griese verkörperte.
München, Neuer Südfriedhof









Omnibus salutem!