Hildegard Frieda Albertine Knef

 Bild: Herbert Greite

Deutsche Filmschauspielerin, Schriftstellerin und Chansonsängerin; nach dem Tod ihres Vaters, eines Prokuristen, zog die Mutter mit ihr 1931 nach Berlin, wo sie im Alter von 15 Jahren ihren ersten Schauspielunterricht nahm, später Trickzeichnen erlernte und die Filmschule in Babelsberg besuchte. Ihre Karriere begann mit dem Film Die Mörder sind unter uns (1946). Schlagartig bekannt wurde sie durch eine kurze Nacktszene in Wili Forsts Film Die Sünderin, nachdem sie 1950 aus Hollywood zurückgekehrt war. Sie drehte in Großbritannien, Frankreich und den USA Filme und feierte Triumphe in den 1950er Jahren am Broadway. 1963 begann sie eine zweite Karriere als Sängerin von Chansons, die sie selber schrieb. Ihr erfolgreichstes Lied warFür mich soll’s rote Rosen regnen. Ella Fitzgerald bezeichnete sie als die “größte Sängerin ohne Stimme”. 1982 zog Hildegard Knef wieder nach Amerika, kehrte aber 1989 wieder nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrem dritten Ehemann Paul von Schell in Berlin niederließ. Ihr autobiographisches Buch Der geschenkte Gaul wurde mit drei Millionen Exemplaren zu einem Bestseller in Deutschland und in 17 Sprachen übersetzt. Wenige Monate vor ihrem Tod erhielt sie mit Unterstützung des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder wieder einen deutschen Paß.

Filme u.a.: Unter den Brücken (1945), Entscheidung vor Morgengrauen (1951), Schnee am Kilimandscharo (1952), Madeleine und der Legionär (1958), 1963: Die Dreigroschenoper (1963), Wartezimmer zum Jenseits (1964), Jeder stirbt für sich allein (1975), Warum die UFOs unseren Salat klauen (1980).

Werke u.a.: Der geschenkete Gaul (1970), Das Urteil (1975).

Chansons u.a.: Für mich soll’s rote Rosen regnen, Ich hab noch einen Koffer in Berlin, Von jetzt ab ging’s bergab.

Inschrift (auf der Rückseite): Love was here when it began.

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Dieter Borsche

 

Deutscher Filmschauspieler; Sohn eines Musiklehrers und Kapellmeisters; er war von 1930 bis 1935 zunächst Balettänzer an der Städtischen Oper in Hannover engagiert, bevor er nach einer parallel erfolgten Schauspielausbildung an diversen deutschen Theatern spielte, bis er 1944 zur Wehrmacht eingezogen wurde. Nach einer Verwundung und Kriegsgefangenschaft arbeitete er einige Zeit als Schreiner und Spielzeughersteller im Bayerischen Wald, wohin seine Familie wegen der alliierten Bombenangriffe evakuiert worden war. 1946 vermittelte ihn der Schauspieler Bernhard Minetti an das Theater Kiel. Seinen Durchbruch auf der Bühne hatte Borsche allerdings erst in den 1960er Jahren; in diesen Jahren war er an der Freien Volksbühne Berlin 1963 als Papst Pius XII. in Rolf Hochhuths Der Stellvertreter, 1964 als Titelfigur in Heinar Kipphardts In der Sache J. Robert Oppenheimer und 1965 in Die Ermittlung von Peter Weiss. In Filmen wirkte er bereits seit 1935 mit. Aber auch in diesem Metier wurde Borsche erst nach dem Ende des Krieg erfolgreich, hier erfolgte sein Durchbruch 1949 mit dem Leinwandstreifen kam mit dem Spielfilm Nachtwache. Im Nachkriegsdeutschland war er oft in Filmen an der Seite von Ruth Leuwerik und Maria Schell zu sehen. In den 1960er Jahren wirkte in zahlreichen Edgar-Wallace-Filmen mit, war der Halstuchmörder in dem Fernsehmehrteiler Das Halstuch von Francis Durbridge, der in den 1960er Jahren der “Straßenfeger” war.

Dieter Borsche war dreimal verheiratet, zuerst 23 Jahre lang mit der Bühnenbildnerin Uschi Poter.

Filme u.a.: Fanfaren der Liebe (1951), Dr. Holt (1951), Königliche Hoheit (1953), U 47- Kapitänleutnant Prien (1958), Die toten Augen von London (1961), Das Feuerschiff (1962), Der Henker von London (1963), Der schwarze Freitag (1966), Der Arzt von St. Pauli (1968).

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Hamburg, Öjendorfer Friedhof, anonyme Bestattung

Berlin, Waldfriedhof, Potsdamer Chaussee

Theo Lingen eigentl. Theodor Franz Schmitz

 

Deutscher Bühnen- und Filmschauspieler; Sohn eines in Lingen geborenen Justizrates (daher das Pseudonym “Lingen”), stand in seiner Heimatstadt Hannover als 18Jähriger zum ersten Mal auf der Bühne, fand bald heraus, daß seine Stärken in der Komik lägen. 1930 wurde er von Anatol Litvak für die Rolle des Schlagerkomponisten Conny Coon in Dolly macht Karriere entdeckt und wirkte im Laufe von 48 Jahren in mehr als 200 Filmen mit. Auch Fritz Lang war von deinen Qualitäten überzeugt: Ersetzte ihn u.a. in seinen Filmen M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) und Das Testament des Dr. Mabuse (1933) ein. Aber der Film machte ihn auch zum Volkskomiker. Seine unverkennbaren Markenzeichen wurden seine näselnde Stimme und sein scharf gezogener Mittelscheitel. Zu Hochform lief Theo Lingen im Gespann mit Hans Moser und Heinz Rühmann auf. Bei einigen Stücken führte er Regie. Da er mit der Halbjüdin Marianne Zoff, Opernsängerin und Ex-Frau Bertolt Brechts, verheiratet war, konnte er nur mit einer Sondergenehmigung von Joseph Goebbels, der Lingen bewunderte, seinen Beruf während der Nazi-Zeit ausüben. Er hat sich stets geweigert, sich von ihr zu trennen. Um sie vor dem Zugriff der Nazis zu schützen, gab er deren Tochter aus der Ehe mit Bert Brecht in einem Fragebogen ohne Konsequenzen wahrheitswidrig sogar als seine eigene aus. 1944 übersiedelte Theo Lingen nach Wien und erwarb die österreichische Staatsbürgerschaft. Zwanzig Jahre lang, bis kurz vor seinem Tod, gehörte er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, wirkte aber auch während dieser Zeit in zahlreichen Filmen mit. Immer wieder spielte der jetzt ernste Burgschauspieler in deutschen Komödien kautzige Pauker oder devote Kammerdiener. Sein Wahlspruch: “Es gibt immer etwas zu verbessern an der Welt - sich selbst.”

Filme u.a.: Das Flötenkonzert von Sans-Souci (1930), Die Große Sehnsucht (1930), Kleiner Mann, was nun? (1933), Tanz auf dem Vulkan (1938), Das Fräulein von Barnhelm (1940), Wiener Blut (1942), Man lebt nur einmal (1952), Heidi (1952), Der Mustergatte (1956), Der Opernball (1956), Der Teufel hat gut lachen (1960), Minna von Barnhelm (1964), Die Fromme Helene (1965), Morgen fällt die Schule aus (1971), Die Tollen Tanten schlagen zu (1972).

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Wien, Zentralfriedhof

Siegfried Lowitz eigentl. Siegfried Wodolowitz

Deutscher Filmschauspieler; Sohn eines Bildhauers; wuchs in Berlin auf, besuchte später ein Gymnasium in Mainz und gab 1934 in Frankfurt am Main, wo er die staatliche Schauspielschule besucht hatte, sein Bühnendebüt, spielte dann in Mainz, Breslau und Gießen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Lowitz zunächst im Kabarett “Die Schaubude“ in München, bis Heinz Hilpert ihn wieder an sein Frankfurter Theater holte; ihm folgte er später nach Konstanz und an das Deutsche Theater Göttingen. Von 1950 bis 1956 und von 1962 bis 1968 bei Hans Schweikart Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Schließlich gehörte Lowitz von 1968 bis 1978 dem Bayerischen Staatsschauspiel an. Zu seinen besten Bühnenrollen zählen Tiger Brown in Brechts Dreigroschenoper, Lehmann in Arthur Millers Tod eines Handlungsreisenden und der Narr in Shakespeares Was ihr wollt. Einem breiten Publikum bekannt wurde Lowitz allerdings erst, nachdem er ab 1977 als Kommisar Köster in mehr als 100 Folgen der ARD-Kriminalserie Der Alte, mitwirkte. Außerdem war er in zahlreichen Edgar-Wallace-Verfilmungen mit, u.a. Der Frosch mit der Maske (1959), Der Fälscher von London (1961), Der Hexer (1964) und wirkte in dem TV-Klassiker Die Gentlemen bitten zur Kasse (1966) in der Rolle des Inspektors Macleod der als Gegenspieler von Horst Tappert mit.

Filme u.a.: Der Arzt von Stalingrad (1958), Der Greifer (1958), Der Hexer (1964), Die Gentlemen bitten zur Kasse (1966), Biedermann und die Brandstifter (1967).

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Walter Sedlmayr

 

Deutscher Filmschauspieler; Sohn eines Tabakhändlers; nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem er kurz vor Kriegsende noch als Flakhelfer eingesetzt worden war, spielte er an mehreren Münchner Theatern und später 25 Jahre lang Mitglied der Münchner Kammerspiele. Bereits Ende der 1940 Jahre war er in zahlreichen Heimatfilmen zu sehen mit, allerdings hauptsächlich in Nebenrollen an der Seite eben von Heinz Rühmann, Liselotte Pulver oder O. W. Fischer. Bekannt wurde Seldmayr als Charakterdarsteller vieler bayerischer Originale, als Mitglied der den Regisseur Rainer Werner Fassbinder umgebenden Schauspielgruppe und bekannt auch durch seine Werbung für eine bekannte Biersorte. In die Schlagzeilen geriet Sedlmayr allerdings auch, als er als mutmaßlicher Beteiligter am Diebstahl einer 1971 aus einer Schloßkapelle gestohlenen Madonna, die in seinem Haus gefunden worden war, wegen des Verdachts auf Diebstahl und Hehlerei in Untersuchungshaft genommen wurde; später wurde er vom Gericht allerdings freigesprochen. Ein letztes Mal beschäftigten sich die Medien mit dem Schauspieler, als er von seinem Privatsekretär tot im Schlafzimmer seiner Wohnung mit mehreren Messerstichen an Hals und Nieren und mit einem Hammer erschlagen - einer Hinrichtung gleich - aufgefunden wurde. Die mutmaßlichen Mörder, zwei Halbrüder, wurden 1991 festgenommen und 1993 in einem Indizienprozeß zu lebenslanger Haft verurteilt.

Filme u.a.: Der Herr Kottnik, Vater Seidl und sein Sohn, Der Millionenbauer, Polizeiinspektion 1.

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München, Bogenhausener Friedhof

Bild: Helmut O. Fischer
Bilder: Dieter Müller (2004)
Bild: Matthias Bauer (05/2007)
Bild: Helmut O. Fischer

München, Bogenhausener Friedhof

Bild: Ulrich Bork (06/2005)

Herbert Steinmetz

 

 

Deutscher Schauspieler; wirkte nach dem Besuch der Städtischen Schauspielschulen Leipzig zunächst als Bühnenschauspieler auf Bühnen u.a. in Essen, Wuppertal, Nürnberg, Leipzig, Posen, in Thalia-Theater in Hamburg Bremen, Stuttgart, Hannover und in Basel sowie bei den Ruhrfestspiele Recklinghausen, bevor er Anfang der 1960er Jahre mit seiner Arbeit bei Film und Fernsehen begann. 1968 war er in der ZDF-Krimi-Dreiteiler Babeck - seinerzeit ein sog. Straßenfeger - zu sehen. In den 1970er und 1980er Jahren engagierte ihn Rainer Maria Fassbinder für mehrere seiner Produktionen, so war er 1974 in dem Kinofilm Fontane Effi Briest, der auf dem Roman Effi Briest (1895) von Theodor Fontane basiert, 1980 in dem nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Döblin gedrehten 14-teiligen Fernsehverfilmung Berlin -Alexanderplatz zu sehen, gefolgte von Lili Marleen (1981), Lola (1981) und Die Sehnsucht der Veronika Voss (1982). 1979 wirkte er in dem Fernsehmehrteiler Jauche und Levkojen , der nach dem gleichnamigen Roman von Christine Brückner entstand. In dieser Zeit- zwischen 1974 und 1979 - verkörperte er in der vom Sender Freies Berlin (SFB) produzierten Kriminalserie Kommissariat IX dem Hauptkommisar Roth. Steinmetz hatte aber auch zahlreiche Gastrollen, so. u.a. in der Tatort-Kriminalserie der ARD, Der Kommissar, Detektivbüro Roth und Großstadtrevier. Außerdem war er von Anbeginn bei der ARD-Serie Lindenstraße dabei, in der er die Rolle des Joschi Bennarsch darstellte. In Rainer Erlers 5-teiliger Science Fictionserie Das Blaue Palais, die in den Jahren 1974 und 1976 ausgestrahlt wurde, mimte er den Hausmeister Kühn.

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Bilder: Werner Farwick (10/2013)

Bremen, Riensberger Friedhof

Judith Holzmeister

 

 

Österreichische Schauspielerin; Tochter des Architekten und Bühnenbildner Clemens Holzmeister; nach dem Besuch eines Realgymnasiums und einer anschließenden Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien u.a. bei Tilla Durieux., hatte sie u.a. Engagements am Landestheater Linz und am Deutschen Volkstheater in Wien, bevor sie 1947 an das Burgtheater in der österreichischen Hauptstadt, dem sie dann bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 1985 angehören wird kam. Dort verkörperte sie die Heldinnen der klassischen Werke, wie z:B. Maria Stuart in Friedrich Schillers gleichnamigen Drama, Frauengestalten der Antike oder glänzte auch in jugendlich-weiblichen Hosenrollen, und sie begeisterte das Publikum in Stücken von Franz Grillparzer - so u.a. 1955 bei der Wiedereröffnung des Burgtheaters als Kunigunde in dessen Trauerstück König Ottokars Glück und Ende an der Seite von Ewald Balser. Mehrfach war sie auch die “Buhlschaft” in Hugo von Hofmannsthas Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes (1912) bei den Salzburger Festspiele. Eine ihrer letzten Bühnenrollen war die der Lehrerin in der deutschsprachigen Erstaufführung von Joyce Carol Oates Die Mondfinsternis, die sie von 1992 bis 1994 am Akademietheater verkörperte.

Ihr Debüt beim Film hatte sie 1939 in Luis Trenkers Film Die Feuertaufe in der Hauptrolle der Maria Schmiederer. In dem satirischen Science-Fiction-Film 1. April 2000 (1952) von Regisseur Wolfgang Liebeneiner spielte sie an der Seite von Hilde Krahl, Josef Meinrad und ihres Mannes Curd Jürgens. Im Fernsehen war sie u.a. in Dieter Berners Alpensaga (1980) oder in Xaver Schwarzenberger TV-Komödie Lovers (1995) zu sehen.

Judith Holzmeister war zweimal verheiratet: 1947 heiratete sie Curd Jürgens, von dem sie 1955 geschieden wurde, und seit 1959 war sie mit dem Burgschauspieler Bruno Dallansky verheiratet.

Filme u.a.: Wiener Mädeln (1944/45, Uraufführung 1949), Triumph der Liebe (1947), Eroica (1949), Haus des Lebens (1952), Musik bei Nacht (1953), Kaiserjäger (1956),

Auszeichnungen u.a.: Kainz-Medaille (1973)

Inschrift: Ich lebe gern! Ich glaube, ich lebe auch noch gern, wenn ich einmal gestorben bin.

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Bilder: Rainer Patermann (06/2014)

Wien, Zentralfriedhof

Peter Schiff

 

 

Deutscher Schauspieler; Sohn eines Regisseurs; geriet - kurz nachdem er 1942 zum Kriegsdienst eingezogen worden war - in russische Gefangenschaft, in der er den Rest des Krieges verbrachte. Nach seiner Entlassung ergriff er den Beruf des Schauspielers und hatte sein erstes Engagement 1951 am Theater im thüringischen Greiz; später spielt er an zahlreichen Berliner Bühnen. Einem breiterem Publikum aber wurde er bekannt durch seine Arbeit beim Fernsehen, wo er in vielen Produktionen zu sehen war, so z.B. als Rechtsanwalt Dr. Wolter in der Serie Liebling Kreuzberg mit Manfred Krug oder in der Vorabendserie Drei Damen vom Grill. In den 1960er Jahren arbeitete Schiff auch als Sprecher für Hörspielproduktionen und als Synchronsprecher; so war er die deutsche Stimme des Raumschiffcomputers "HAL 9000" in Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum und des französischen Komikers Louis de Funès. Außerdem gehörte er zum festen Ensemble von Michael Orths Puppentheater Die Kullerköpfe.

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Berlin-Nikolassee, Evangelischer Friedhof

Felix Schweighofer

     

Österreichischer Schauspieler und Sänger; Sohn eines Buchhalters; war zunächst Lehrling in einer Gewürzhandlung, ergriff dann aber gegen den Willen seines Vaters den Beruf des Schauspielers und hatte im Jahre 1862 am Theater in Krems an der Donau unter einem Pseudonym als Felix Dammer sein Bühnendebüt, arbeitete danach aber immer wieder in diversen Berufen, bis es ihm 1865 in Czernowitz (Habsburgermonarchie, heute Ukraine) gelang, eine Karriere als Komiker.zu beginnen und in Rumänien und im Süden des russischen Reichs und später auch im Westen Österreich-Ungarns aufzutreten. 1870 wurde er bei einem Auftritt in Innsbruck von Franz von Suppé entdeckt und an das gerade in Wien gegründete Strampfer-Theater, das sich besonders der Operette und der Lokalposse zu widmen beabsichtigte, vermittelt. Dort trat er sehr erfolgreich als Buffo-Sänger in den klassischen Wiener Operetten auf. 1873 wechselte er an das Theater an der Wien und war dort an vielen Uraufführungen beteiligt, so u.a. 1881 in Der lustige Krieg von Johann Strauß oder ebenfalls 1881 als Oberst Ollendorf in Carl Millöckers Operette Der Bettelstudent. Bald galt er als erste Wahl, wenn es um den Part eines singenden Komikers ging. 1883 war er vorübergehend am Wiener Carltheater engagiert und ab 1884 in Dresden tätig. In den folgenden Jahren unternahm er sehr erfolgreiche Auslandstourneen.

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Bilder: Bernd Schwibbe (07/2014)

Dresden-Tolkewitz, Johannisfriedhof

Hinweis: Das Grabmal Schweighofers schuf der Architekt Paul Wallot.

Bilder: Ulrich Farwick (04/2015)
Theater / TV / Film / Show IX

Omnibus salutem!