
Österreichischer Film- und Theaterschauspieler und Synchronsprecher; wirkte seit 1946 am Wiener Burgtheater, deren Ehrenmitglied er bis zu seinem Tode war, in Rollen der klassischen und modernen Weltliteratur. Außerdem war er ein bedeutender Rezitator; nach ihm wurde der von seiner Frau Margarethe zehn Jahre nach seinem Tod gestiftete, ca. alle 10 Jahre verliehene Albin-Skoda-Ring benannt, den ein “besonders hervorragender unter den lebenden Schauspielern des deutschen Sprachgebietes” erhält.
Österreichischer (Kammer-) Schauspieler, Regisseur und Operettenbuffo; nach Schauspielunterricht bei Rudolf Beer und Wanderjahren in der Provinz kehrte er in seine Geburtsstadt zurück und war im Theater an der Wien engagiert sowie an den Kammerspielen. Zwischen 1938 und dem Ende des Zweiten Weltkrieges war er ohne Engagements, spielte danach aber am Bürgertheater (1945-1948), am Raimundtheater (1948-1950) und am Theater in der Josefstadt (1951-1990). Einem größeren Publikum wurde er durch Sendungen im Rundfunk, aber besonders durch das Auftreten in Fernsehserien wie Familie Leitner, Wenn der Vater mit dem Sohne, Ringstraßenpalais, Die liebe Familie bekannt.


Deutsch-Wagram (Niederösterreich)
Österreichischer Kabarettist, Conférencier und Schauspieler; wirkte zunächst an Provinzbühnen, bis er ab 1945 als Kabarettist, Autor und Regisseur an der Kleinkunstbühne Eulenspiegel in Linz und als Conférencier beim Sender "Rot-Weiß-Rot" auftrat; von 1954 bis 1974 agierte er als einer der Hauptdarsteller und als engster Mitarbeiter von Karl Farkas im Wiener Kabarett Simpl; ab 1974 arbeitete er als Schauspieler am Volks- und Raimundtheater sowie am Theater an der Wien und war schließlich ab 1976 Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt in Wien; Zwischendurch übernahm er immer wieder Aufgaben für den Rundfunk und trat in Fernsehproduktionen in Erscheinung z.B. in Die Bilanz der Saison, und Hallo Hotel Sacher Portier.
Bert Fortell eigentl. Albert Fortelni
Österreichischer Schauspieler; Vater des Schauspielers Albert Fortell (*1956); arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als Autohändler, bevor er eine künstlerische Ausbildung am Konservatorium Prayner in Wien erhielt. 1948 debütierte er in Sankt Pölten als Valentin in Goethes Faust. Weitere Bühnenstationen waren die Löwinger-Bühne sowie ein Theater in Klagenfurt. Ab 1952 war er am Wiener Volkstheater engagiert. Ab Anfang der 1950er Jahre spielte er in zahlreichen Kinofilmen mit, zunächst vorwiegend in Heimatfilmen, u.a. unter der Regier von Luis Trenker in Wetterleuchten um Maria als Partner von Marianne Hold. In späteren Jahren spielte er wieder überwiegend am Theater in der Josefstadt in Wien.

Adrienne, Gessner eigentl. Adrienne Geiringer
Österreichische Schauspielerin; nach ihrer Schauspielausbildung an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien hatte sie 1916 ihr Bühnendebut an den Münchner Kammerspielen in einem Stück von Rabindranath Tagore, gefolgt von Engagements an Theatern in Stuttgart und Wien, ferner Gastspielen bei den Salzburger Festspielen und den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Während der Zeit des Dritten Reichs emigrierte sie in die Vereinigten Staaten (ihr Mann war Jude) und arbeitete in New York am Broadway. Nach ihrer Rückkehr nach Europa und Wien war sie Ensemblemitglied des Burgtheaters. Bereits in den 1950er Jahren wirkte sie auch in Spielfilmen mit, u.a. 1953 in Der Feldherrnhügel, sowie in Die Deutschmeister neben Romy Schneider und Hans Moser und an der Seite von Liselotte Pulver und Gunnar Möller in Ich denke oft an Piroschka.
Auszeichnungen u.a.: Max-Reinhardt-Ring.
Österreichische Kammer- und Theaterschauspielerin; besuchte das Max-Reinhardt-Seminarin Wien und erhielt ihr erstes Engagement 1942 am Deutschen Volkstheater in Wien. Ihre Filmlaufbahn begann 1947 mit den Spielfilmen Triumph der Liebe und Singende Engel. Nach Engagements am Wiener Volkstheater und am Theater in der Josefstadt wurde sie 1951 an das Burgtheater engagiert (dessen Ehrenmitglied sie 1992 wurde) und spielte dort mit Stars wie Josef Meinrad, mit dem gemeinsam es ihr gelang, den Stücken des Wiener Schriftstellers und Schauspielers Johann Nepomuk Nestroy eine besondere Prägung zu geben. Ab 1988 unterrichtete sie am Max-Reinhardt-Seminar. 1994 wurde ihr der Titel einer Professorin verliehen.
Filme u.a.: Der alte Sünder (1951), Die Venus vom Tivoli (1952), Einen Jux will er sich machen (1957), Der Verschwender (1963), O Palmenbaum (2000).
Auszeichnungen u.a.: Raimund-Ring (1984), Nestroy-Ring (1986).


Wien, Zentralfriedhof
Wien, Grinzinger Friedhof


Wien, Zentralfriedhof
Wien, Zentralfriedhof
Wien, Zentralfriedhof

Omnibus salutem!