Marilyn Monroe eigentl. Norma Jeane Mortonson
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US-amerikanische Filmschauspielerin; die uneheliche Tochter der Cutterin Gladys Baker erhielt nach einer Tätigkeit in einer Munitionsfabrik und Arbeit als Photomodell 1946 einen Ein-Jahresvertrag von 20th Century-Fox als Nachwuchsschauspielerin, ab 1948 spielte sie kleinere Filmrollen; aufgrund ihrer Rollen der naiven, platinblonden Schönheit in Komödien und Musikfilmen in den 1950er Jahren wurde sie auf das Bild eines Sexidols reduziert, was ihrem Selbstanspruch zuwiderlief. 1955, nachdem Billy Wilders The Seven Year Itch (dt. Das verflixte siebte Jahr) abgedreht war, besuchte sie in New York Kurse an Lee Strasbergs Actors Studio, um als ernsthafte Schauspielerin akzeptiert zu werden. Verheiratet war sie u.a. mit dem Baseball-Star Joe diMaggio und dem Schriftsteller Arthur Miller und stürzte sich, unter Depressionen leidend, immer wieder in diverse Affären. Sie hatte Verbindung zum Kennedy-Clan, zu den Brüder John F. und Robert Kennedy. Ihre Selbsttötung mit Medikamenten erfolgte unter nie ganz zweifelsfrei geklärten Umständen; Gerüchte über ihre Ermordung finden immer wieder Nahrung, zuletzt in einem 2005 erschienenen Buch des für die seinerzeitigen Ermittlungen zuständigen Staatsanwalts.
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Marilyn Monroe mit Robert (lks.) und John F. Kennedy (1962)![]()
Filme u.a.: Niagara (1953), Wie angelt man sich einen Millionär (1953), Blondinen bevorzugt (1953), Das verflixte siebente Jahr (1955), Manche mögen’s heiß (1959), Misfits - Nicht gesellschaftsfähig (1961).
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Österreichischer Schauspieler; Sohn eines Ingenieurs; Onkel Christiane Hörbigers (*1938). wurde nach einer Ausbildung in Wien in den 1930er Jahren nach einer Zeit als Theaterdarsteller zu einem der populärsten Filmschauspieler im deutschsprachigen Raums. Ab 1965 trat er wieder am Burgtheater auf. Auf der Bühne hatte er hauptsächlich Erfolge als Darsteller von Rollen in Raimund- und Nestroystücken.
Filme u.a.: Spione (1928), Der Kongreß tanzt (1931), Liebelei (1932), Walzerkrieg (1933), Königswalzer (1935), Heimat (1938, an der Seite von Zarah Leander). Der dritte Mann, an der Seite von Orson Welles (1949).
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Porträt aus Copyrightgründen leider nicht verfügbar |
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Britischer Filmschauspieler, Regisseur und Produzent; Sohn eines Schauspielerehepaars im Londoner Armenviertel Lambeth, wuchs mit seinem Bruder Sydney zeitweise in Waisenhäusern auf, trat bereits als Fünfjähriger in Varietés auf, blieb nach einer Tournee 1912 in den USA; ab 1914 wirkte er in Filmen mit, gründete 1917 sein eigenes Studio in Hollywood. Nachdem ihm Sympathie für den Kommunismus vorgeworfen und ihm während einer Europareise 1952 angedroht wurde, daß er sich bei seiner Rückkehr in die USA vor dem von Joseph McCarthy geleiteten “Ausschuß zur Untersuchung unamerikanischer Umtriebe” zu verantworten habe, blieb er in Europa, kehrte jedoch 1972 für kurze Zeit in die USA zurück, um verschiedene Auszeichnungen entgegenzunehmen, u.a. einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. 1975 wurde er von Königin Elisabeth II. in den Adelsstand erhoben. Seine Tochter Geraldine Chaplin (*1944) aus der Ehe mit Oona O’Neill, Tochter des Dramatikers Eugene O’Neill, die er kurz nach seiner Scheidung von Paulette Goddard 1942 kennenlernte und 1943 heiratete, war ebenfalls als Schauspielerin sehr erfolgreich.
Filme u.a.: The Tramp (1915), Easy Street (1917), The Immigrant (1917, dt. Der Einwanderer), A Dog’s Life (1918, dt. Ein Hundeleben), Shoulder Arms (1918, dt. Gewehr über), Sunnyside (1919), A Day’s Pleasure (1919), The Kid (1920), The Kid (1921, dt. Der Vagabund und das Kind), The Gold Rush (1925, dt. Goldrausch), City Lights (1931, dt. Lichter der Großstadt), Modern Times (1936, dt. Moderne Zeiten), The Great Dictator (1940, der große Diktator), Limelight (1952, dt. Rampenlicht), A King in New York (1957, dt. Ein König von New York), Countess from Hong Kong (1967, dt. Die Gräfin von Hongkong)
Curd Gustav Andreas Gottlieb Franz Jürgens
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Deutscher Schauspieler; der Sohn eines deutschen Kaufmanns und einer Französin wuchs in Berlin auf, erhielt nach einer Tätigkeit als Zeitungsreporter beim “8-Uhr-Abendblatt“ in Berlin Schauspielunterricht und wurde 1935 von Willi Forst für den Film entdeckt. 1938 ging er nach Wien, wo er von 1941 bis 1953 am Burgtheater spielte (nochmals von 1965 bis 1968). Neben seiner Tätigkeit auf der Bühne war Jürgens (“der normannische Kleiderschrank”) auch weiterhin beim Film beschäftigt. Bekannt wurde er in der Öffentlichkeit auch durch seinen aufwendiger Lebensstil. Jürgens war fünfmal verheiratet, u.a. von 1955 bis 1956 mit der Schauspielerin Eva Bartok (*1928, †1998).
Filme u.a.: Königswalzer (1935), Frauen sind keine Engel (1943), Des Teufels General (1955), Jakobowsky und der Oberst (1958), Et Dieu… créa la femme (1956, dt. Und immer lockt das Weib), Der Schwarze Freitag (1966).
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Deutscher Schauspieler; bekannt durch Fernsehspiele, übertragen aus dem durch Richard Ohnsorg gegründeten gleichnamigen Theater in Hamburg. Seine Theaterpartner waren u.a. die Hamburger Schauspieler Heidi Kabel und Hans Mahler.
Bild: Allan Light
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US-amerikanische Schauspielerin; Tochter eines Rechtsanwalts, der die Familie kurz vor ihrem 10. Geburtstag verließ, und einer Photographin. Nach einer Ausbildung zur Schauspielerin an der Robert Milton-John Murray Anderson School of the Theatre in New York erfolgte 1929 ihr erster Auftritt am Broadway in dem Stück Broken Dishes. Kurze Zeit später wurde sie für den Film entdeckt und kam bei Universal unter Vertrag, der allerdings nach sechs kleineren Filmrollen, in der ihr am Broadway gezeigtes Charisma nicht zum Tragen kam, nicht verlängert wurde. Als sie schon an den Broadway zurückkehren wollte, erhielt sie von Warner Bros. einen Sieben-Jahres-Vertrag. Der Film The Man Who Played God (1932) legte den Grundstock zu ihrem späteren Ruhm. Aber erst als sie - an RKO ausgeliehen - die Rolle der Mildred in Of Human Bondage (1934, dt. Des Menschen Hörigkeit) spielte, wurde sie bekannt. Für ihre Darstellung in Dangerous erhielt sie ihren ersten Oscar. Als sie trotz ihres Erfolges weiterhin wenig zufriedenstellende Rollen erhielt, kam es zur Auseinandersetzung mit Jack Warner, so daß sie die USA verließ und nach England ging, um dort Filme zu drehen. Sie verlor einen Prozeß, den Warner gegen sie wegen Vertragsbruchs angestrengt hatte, und sah sich gezwungen, nach Hollywood zurückzukehren; allerdings wurden ihr jetzt in einem neuen Vertrag bessere Rollen angeboten. Für den 1938 gedrehten Film Jezebel (dt. Jezebel - die boshafte Lady) erhielt sie 1939 ihren zweiten Oscar. Erneut kam es zur Auseinandersetzung mit Warner, als Davis nach fünf, in nur 18 Monaten gedrehten Filmen Urlaub machen wollte. Warner versprach daraufhin weniger Filme; aber das ersehnte Mitspracherecht gewährte er ihr wiederum nicht. 1942 war sie die bestbezahlte Schauspielerin in den USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sie mit All About Eve (1950) ein furioses Comeback. 1962 spielte sie zusammen mit Joan Crawford, mit der sie sich überhaupt nicht verstand, in dem Leinwandstreifen What ever happened to Baby Jane? (1962, dt. Was geschah wirklich mit Baby Jane?). Insgesamt wirkte Davis, die für ihre ausdrucksstarken Augen - auch besungen als “Bette Davis´ Eyes“ - faszinierte, in über 100 Filmen mit und erhielt acht Oscar-Nominierungen. Verheiratet war sie viermal.
Filme u.a.: The Petrified Forest (1936, dt. Der versteinerte Wald), Marked Woman (1937, dt. Mord im Nachtclub), The Private Lives of Elizabeth and Essex (1939, dt. Günstling einer Königin), Hush... Hush, Sweet Charlotte (1964, dt. Wiegenlied für eine Leiche), Burnt Offerings (1975, dt. Landhaus der toten Seelen), Death on the Nile (1978, dt. Tod auf dem Nil), The Whales of August (1987, dt. Wale im August).
Inschrift: She did it the hard way.
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Schwedische Schauspielerin; die Tochter eines Malers und Photographen und einer Deutschen erhielt ihre Ausbildung ab 1933 an der Königlichen Schauspielschule in Stockholm, 1932 erfolgte ihr erster Filmauftritt. 1936 drehte sie den schwedischen Films Intermezzo und 1939 unter der Regie von Carl Froelich bei der UFADie vier Gesellen. Nachdem Holywood auf sie aufmerksam geworden war, engagierte sie David O. Selznick 1939 für ein Remake des Films Intermezzo. In Holywood wurde sie dank ihrer Natürlichkeit rasch zu einer gefeierten Filmschauspielerin. Sie glänzte in dem inzwischen zum Kultfilm arrivierten Streifen Casablanca (1941) neben Humphrey Bogart und drehte 1943 den Film For Whom the Bell Tolls (dt. Wem die Stunde schlägt) mit Gary Cooper als Partner, in den sie sich heftig verliebte. 1949 verließ sie ihren Mann Petter Lindström , den sie 1937 geheiratet hatte, und ihre Tochter Pia und heiratete den italienischen Filmregisseur Roberto Rossellini (Scheidung 1957); aus dieser Ehe gingen drei Kinder, eines hiervon Isabella, hervor. 1958 heiratete Ingrid Bergmann den schwedischen Produzenten Lars Schmidt. Da er gerne Kinder gehabt hätte, sie aber keine mehr wollte, verließ er sie 1970. Zuletzt lebte sie alleine in London.
Filme u.a.: Das Haus der Lady Alquist (1944), Berüchtigt (1946), Johanna von Orleans (1948), Anastasia (1956), Lieben Sie Brahms? (1960), Mord im Orientexpreß (1974), Golda Meir (1982).
Auszeichnungen u.a.: Emmy (1960, 1982), Oscar (1945, 1957, 1975).
Solna (Stockholms län), Norra begravningplatsen
Hamburg, Ohlsdorfer Friedhof

Westwood (CA), Westwood Memorial Park
Los Angeles, Hollywood Hills, Forest Lawn
Wien, Zentralfriedhof

Hinweis: Irgrid Bergmans Asche wurde bei der Insel Dannholmen im Meer verstreut.



Hinweis: Die Urne befindet sich auf der rechten Seite in der 2.Reihe von unten, ganz links.


Hinweis: Beigesetzt sind hier auch ihre Mutter Ruth und ihre Schwester Barbara.




Hinweis: Im März 1978 wurde der Leichnam Chaplins von zwei Männer gestohlen. Erst nach zahlreichen Telefonaten, in denen über Lösegeld verhandelt wurde, wurden die Grabräuber gefaßt.
Wien, Zentralfriedhof




Mauritz Stiller eigentl. Moshe Stiller

Russisch-schwedischer Regisseur und Drehbuchautor; wuchs seit seinem vierten Lebensjahr als Waise auf - als sich seine Mutter das Leben nahm, war sein Vater bereits verstorben. Ein Freund der Familie, Besitzer einer Hutfabrik, nahm die Waise auf. Im Alter von 16 Jahren schloß Stiller sich einer Theatergruppe und war bald Mitglied des Suomen Kansallisteatterii (Finnischen Nationaltheaters), wo er in komischen Rollen reüssierte. Seine Karriere dort wurde unterbrochen als er von der zaristischen Armee einberufen wurde. Es gelang ihm jedoch nach Stockholm zu fliehen. Dort spielte er zunächst in Strindbergs Intima teater, wandte sich dann jedoch dem Film zu (seine Arbeiten aus dieser Zeit sind alle verlorengegangen, aus seinen Aufzeichnung weiß man allerdings, daß er sehr kreativ war und zahlreiche filmische und darstellerische Techniken eingeführt hat ). 1920 gelang Mauritz Stiller mit der Komödie Erotikon eine Innovation auf dem Gebiet der narrativen Technik im Film, die später u.a. von Ernst Lubitsch nachgeahmt wurde. Ingmar Berman sagte von ihm; "Det är omöjligt att tänka sig Ernst Lubitsch utan denna föregångare av Mauritz Stiller." [dt. Es ist unmöglich Ernst Lubitsch zu begreifen, ohne seine Vorgänger Mauritz Stiller]. Stiller ist auch der Entdecker und Förderer der großen Schauspielerin Greta Garbo. 1924 hatte sie in seinem nach dem Roman von Selma Lagerlöf gedrehten Stummfilm Gösta Berling Saga ihren Durchbruch. 1925 gingen er und Garbo in die Vereinigten Staaten, wo seine Entdeckung sich zu einem Weltstar entwickelte, während er wegen Meinungsverschiedenheiten mit den Filmproduzenten scheiterte; so wurde ihm bereits nach wenigen Tagen die Regie für den Film The Temptress (1926, dt Dämon Weib), in dem Greta Garbo die Hauptrolle übernommen hatte, entzogen. Er drehte daher für die Paramount, zu der Erich Pommer, mit dem er gut bekannt war, den Kontakt hergestellt hatte, mit Pola Negri in der Hauptrolle den Film Hotel Imperial, der zu einem finanziellen Erfolg geriet und von den Kritikern gelobt wurde. Zwei weitere Filme mit ihr gerieten jedoch zu Fehlschlägen, und als ihm die Regie zu The Way of All Flesh entzogen wurde, verließ er Mitte des Jahres 1928 - bereits schwer krank - die USA und kehrte nach Schweden zurück. Stiller kehrte nach Schweden zurück Kranken 1928. Er starb noch im selben Jahr in einem Pflegeheim des Roten Kreuzes in Stockholm.
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Greta Garbo & Mauritz Stiller an Bord der S/S Drottningholm auf dem Wege in die Vereinigten Staaten (1925)
Solna, Judiska norra begravningsplatsen

Omnibus salutem!