
Sully Prudhomme eigentl. René-Francois-Armand Prudhomme

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Französischer Dichter; wuchs in einer katholischen Familie auf; obwohl zum Ingenieur ausgebildet, wandte er sich der Literatur und der Philosophie zu. Vertreter und Freund der ”Parnassiens”, der Dichter des Parnasse; er verfaßte Lyrik und sogenannte Gedankendichtungen in einer oft der prosaartigen, wissenschaftlich präzisen Sprache (Stances et poèmes, 1865). Prudhomme war
Mitglied der Académie francaise. Auszeichnungen u.a.: erster
Paris, Cimetière du Père Lachaise
Deutscher Schriftsteller; schrieb, nachdem seine Werke 1933 von der nationalsozialistischen Diktatur verboten und verbrannt worden waren, unter den Pseudonymen W. Bohn und Christian
Munk. Nach Emigration in die USA 1936 kehrte er 1937 zurück, schloß sich der Widerstandsbewegung Rote Kapelle an und war von 1942 bis 1945 aus diesem Grunde im Zuchthaus (Memorial, 1948). Weisenborn schrieb Romane und Dramen. Der lautlose
Aufstand (1953) behandelt den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Werke u.a.: Das Mädchen von Fanö (1935), Der Verfolger (1961), U-Boot S 4 (1928), Die Neuberin (1934), Die Illegalen (1946).
Gerra Piano, Kt. Tessin


Deutscher Schriftsteller; der Sohn eines Professors wuchs in einem von humanistischen Idealen geprägten Elternhaus heran und studierte in Tübingen an der Eberhard-Karls-Universität zwei Jahre Philologie und Philosophie, später Theologie. 1818 wurde er Gymnasiallehrer für Latein in Stuttgart, ab 1837 Pfarrer in Gomaringen bei Tübingen. 1841 erhielt er das Stadtpfarramt in Stuttgart und wurde 1842 Dekan und schließlich 1845 Oberkonsistorialrat der höheren Schulen in Württemberg. Er verfaßte teilweise volkstümliche Romanzen und Lieder z.B. Der Reiter und der Bodensee. Populärer und bis heute immer wieder neu aufgelegt sind seine Nacherzählungen Die schönsten Sagen des klassischen Altertums, die zuerst zwischen 1838 und 1840 in 3 Bänden erschienen, und Die Deutschen Volksbücher (2 Bde., 1836-37). Zusammen mit Adalbert von Chamisso gab er von 1833 bis 1838 den Deutschen Musenalmanach heraus. Schwab gehörte dem Schwäbischen Dichterbund an, der sich um Justinus Kerner und Ludwig Uhland gebildet hatte und dem später u.a. auch Wilhelm Hauff und Eduard Mörike angehörten.
Stuttgart, Hoppenlaufriedhof



