Kyros II., der Große / der Ältere

 

  • geb. 601 v. Chr.
  • gest. August 530 v. Chr.

König von Persien (559-530 v.Chr.); der Sohn Kambyses’ I. stürzte 550 v.Chr. den medischen König Astyages, eroberte mehrere kleinasiatische Staaten (585 Lydien, 539 Babylon) und wurde dadurch der Gründer des altpersischen Großreiches. Kyros, der die Unterworfenen zwar tributpflichtig machte, gestattete ihnen jedoch wie alle persischen Könige ein hohes Maß an religiöser Toleranz, genährt aus der Lehre des Zarathustra; so erlaubte er 538 v. Chr., nach dem Sieg über Nabonid, dem Herrscher des Neubabylonischen Reiches, und seinem Einzug in dessen Residenzstadt Babylon, die Rückkehr der in Babylonischer Gefangenschaft (der Aufenthalt der Juden in Babylon nach der Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar II.) lebenden Juden nach Jerusalem. Mit dieser Eroberung waren das “Land zwischen den Flüßen” (i.e. Mesopotamien) und das “Land jenseits des Flußes”, wie die Gegenden zwischen Euphrat und Mittelmeer bis an die ägyptische Grenze genannt wurden, Teil jenes Großreiches geworden, das Kyros II. binnen eines Jahrzehnts erobert hatte und das vom Mittelmeer bis zum Oxus ( heute Amudarja) und vom Bosporus bis zum Persischen Golf reichte. Bereits vorher hatte er im Herbst und Winter 547/546, den Westen Kleinasiens jenseits des Halys (heute Kzirmak) erobert, als er den sagenhaft reichen König des Lyderreiches, Kroisos (Krösus), bei Sardes unterworfen hatte, sowie die Gebiete der Karer und Lykier. Herodot berichtet in seinen Historien vom Untergang des Lyderreiches: Kroisos befragte das Orakel von Delphi über seine Chancen im Kampf gegen die Perser. Als die delphische Pythia ihm antwortete: “Wenn du den Halys überschreitest, wirst du ein großes Reich zerstören”, glaubte er an seinen Sieg: gemeint war jedoch sein eigenes Reich. Kyros fiel vermutlich auf seinem Feldzug gegen die Saken in Mittelasien irgendwo zwischen Oxus und Iaxartes ( heute Syrdarja). Im Zuge seiner Eroberungen waren so auch die Ostgriechen an der Küste Kleinasiens unter persische Herrschaft gekommen, was zum der Ausgangspunkt der späteren persisch-griechischen kriegerischen Auseinandersetzungen wurde.

Alexander der Große besuchte fast genau 200 Jahre später auf seinen Kriegszügen gegen die Perser das Grab des Kyros, ließ es wiederherstellen und fügte der in Keilschrift gehaltenen Inschrift eine griechische Übersetzung hinzu.

Inschrift (heute nicht mehr vorhanden): Ich, Kyros, der Achaimenide, der Sohn des Kambyses, der das Persische Reich gründete und Herr über Aisne war, errichtete mir dieses Grabmal. Wenn Du, o Mensch, es hütest, wird der Segen Ahuramazdas auf Deinem Haus sein. Wenn Du es zerstörtst, wird der Fluch des Gottes dich treffen.

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Iran, Pasargadai b.d.pers.Stadt Murghab

Ansicht aus dem 19. Jahrhundert

Dareios I., der Große (lat.: Darius)

 

  • geb. 550 v. Chr.
  • gest. November 486 v. Chr.

König von Persien (522-486 v.Chr.); der Sohn des Hystaspes erschlug am 29.9.522 v. Chr. im Bunde mit sechs Verschworenen den Magier Gaumata, der sich für den jüngeren Sohn Kyros des Großen ausgegeben hatte, und stellte in kurzer Zeit die Herrschaft der Achaimeniden wieder her. Dareios schuf u.a. die Grundlagen zu einer neuen Verfassung. Seine Frau Atossa war die Tochter Kyros des Großen, beider Sohn war Xerxes I., der den Aggressionskrieg gegen Griechenland wieder aufnahm und wie sein Vater scheiterte. Er erneuerte nach Niederwerfung zahlreicher Aufstände das Reich des Kyros, erweiterte es bis zum Indus und teilte es in 20 (zuletzt 28) Satrapien (Statthalterschaften) ein. Um den Westteil seines gewaltigen Reiches abzusichern, wandte er sich nach Europa, unterwarf in einem Feldzug an die Donau auch Thrakien. Die Griechen waren in dem gesamten Reich für die Perser eher eine Randerscheinung. Als allerdings im Ionischen Aufstand im Jahre 500 die Griechen sich aus der Unterdrückung durch die Perser zu befreien suchten, darin zunächst auch zu reüssieren schienen, dann jedoch von den Persern geschlagen wurden und Milet 494 zerstört wurde, führte er eine Strafexpedition gegen Athen wie auch Eretria, die sich auf die Seite der Ostgriechen geschlagen hatten. Und er faßte jetzt auch eine Unterwerfung ganz Griechenlands ins Auge, sandte in Vorbereitung der Durchdringung Griechenlands seinen Feldherren Mardonios 492 in die nördliche Ägäis, damit er Beziehungen zu einem Teil der perserfreundlichen griechischen Aristokratie anknüpfe, um die Durchdringung Griechenlands vozubereiten. Diesem gelang zunächst die Festigung der Satrapie Thrakien, und er konnte Makedonien zur Anerkennung der persischen Oberhoheit zwingen. Als die Flotte Mardonios’ am Vorgebirge Athos jedoch durch einen Sturm stark dezimiert wurde, und da das primäre Kriegsziel zunächst erreicht war, kehrte er nach Persien zurück. Dareios befahl jedoch einen zweiten Feldzug, da sich sowohl Athen als auch Sparta geweigert hatten, einer formellen Unterwerfung zuzustimmen. Unter den Befehlshabern Datis, einem medischen Offizier, und Artaphernes, Sohn des gleichnamigen sardischen Satrapen, erfolgte ein neuer Angriff auf Griechenland; sie segelten durch die ägäische Inselwelt, brachten in Delos Apollon ein Opfer dar und dann auf der insel Euböa die Statd Eritrea, die sie einäscherte und deren Einwohner sie  in die Susiana verschleppte, wo sie übrigens Herodot (*490/480 v.Chr., †~424 v.Chr.) ein Menschenalter später besuchte. Die Athener warteten auf Anraten des Miltiades nicht auf einen Angriff auf ihre Polis, sondern zogen den Persern entgegen, die inzwischen auf den Rat des zu den Persern geflohenen Hippias, der mit ihrer Hilfe eine Wiedereinrichtung seiner Tyrannis in Athen erhoffte, in der Bucht bei dem kleinen Dorf Marathon gelandet waren. Die Schlacht von Marathon endete mit einem Rückzug der Perser auf ihre Schiffe. In Athen verkündete der “Marathonläufer” von den Ereignissen. Die griechischenTruppen eilte nunmehr in Eilmärschen nach Athen zurück, um ihre Stadt zu decken. Da ein Überraschungslandung nicht mehr denkbar war, segelte die persische Flotte nach Osten zurück. Der Versuch des Dareios, Griechenland zu unterwerfen war ein zweites Mal gescheitert.

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Iran, Naqsch-i-Rustam

Medici, Maria de’

  pinxit P.P.Rubens

 

  • geb. 26.4.1573 in Florenz
  • gest. 3.7.1642 in Köln

Königin von Frankreich; aus dem Hause der Großherzöge von Toskana; seit 1600 Gemahlin Heinrichs IV. , nachdem dieser sich von Margarete von Valois getrennt hatte; war nach dessen Ermordung (1610) bis 1617 Regentin für ihren unmündigen Sohn Ludwig XIII. . Sie war urteilssschwach und als Tochter einer Habsburgerin, der Erzherzogin Johanna von Österreich (*1547, †1578), erzkatholisch und daher den Einflüsterungen ihrer transmontanen Beratern ausgeliefert und steuerte gegen die Politik ihres verstorbenen Mannes. Im November 1615 arrangierte sie in einer Doppelhochzeit die Verbindung ihres Sohnes Ludwig mit der spanischen Infantin Anna von Österreich und ihrer Tochter Isabella mit dem spanischen Thronfolger. Nachdem das Land in einem Chaos versank, rief sie 1614 unter dem Druck der politischen Entwicklung die Generalstände ein, auf dem Ludwig bei der Eröffnung im August, jetzt mündig, der  Öffentlichkeit als König gegenübertrat und das der Erzbischof von Bordeaux über das Bibelwort Deum timete, regem honorificate [Gott fürchtet, den König ehret] eröffnete, sozusagen im Aufkommen von Bewegung auch in dem unteren Stand, das Motto für die nächsten 175 Jahre, als kurz vor dem Beginn der Französischen Revolution die Stände wieder einberufen wurden. Nach der Ermordung ihres Günstlings Concini Concini, der unmittelbar nach dem Tode Heinrichs IV. Mitglied des Staatsrates und zum Marquis d'Ancre erhoben worden war, verbannte Ludwig sie nach Blois, wohin Richelieu sie zunächst begleitete, bis ihm befohlen wurde, in sein Heimatbistum zurückzukehren. Sie verschanzte sich im Dom, kehrte schließlich 1621 nach Paris zurück. 1625 verheiratete sie ihre jüngste Tochter Henrietta Maria mit dem englischen König Karl I.. 1630 wurde sie jedoch von Richelieu, den sie ursprünglich protegiert und der ihre Politik einst unterstützt hatte, verdrängt, nachdem sie versuchte, dessen Spanienpolitik zu revidieren und es daher zu einer Konfrontation kam und Ludwig sich für Richelieu entschied (Journée des Dupes / Tag der Geprellten - 10.11.1630). Sie wurde in Compiègne unter Hausarrest gestellt, konnte sich aber aus der Haft absetzen und überschritt die Grenze nach Belgien am 30.7.1631. Sie beschloß ihr Leben - weitgehend mittellos, da ihr Sohn ihre Besitztümer eingezogen und die Einkünfte gesperrt hatte - in Köln. Dort wurde ihr Herz im Dom beigesetzt, der Corpus in Paris.

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Friedrich III. von Habsburg

 

  • geb. 21.9.1415 in Innsbruck
  • gest. 19.8.1493 in Linz

Römischer König (1440), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (1452-93); als Friedrich V. Herzog von Innersterreich (Steiermark, Kärnten, Krain; seit 1424), Sohn Herzog Ernsts des Eisernen von (Inner-) Österreich; Vetter König Albrechts II.; Vormund für Ladislaus V. Postumus; Friedrich war der letzte in Rom gekrönte Kaiser (1452); er residierte von 1440 bis 1484 in Graz. Friedrich galt zwar als ausgezeichneter Finanzmann und Verwaltungspraktiker, jedoch als politisch entschlußlos; er zog sich weitgehend aus der Reichspolitik zurück (blieb seit 1445 allen Reichstagen fern) und wandte sich den Erblanden (u.a. Kämpfe mit seinem Bruder Herzog Albrecht VI. von Österreich, 1457-63) zu. Dennoch konnte er eine Schwächung des habsburgischen Hausmachtbesitzes nicht verhindern. Als die Türken nach ihrer Eroberung Konstantinopels am 29.5.1453 bis nach Ungarn und Böhmen vorgedrungen waren, beriefen Friedrich und Papst Kalixtus III. einen Reichstag nach Frankfurt am Main ein, um allen Menschen zum Widerstand gegen die Türken aufzurufen. Hier wurde erstmals nicht nur die Gutenberg-Bibeln verkauft, sondern auch ein sog. von Gutenberg gedruckter “Türkenkalender für 1455” [links], eine nach Monaten geliederte Chronik in Reimen, die stets aufs Neue an die Einigkeit des Reiches mahnen sollten, eine “Mahnung der Christenheit wider die Türken”. Nur vier Jahre später (1458) verlor er Böhmen an Georg von Podiebrad und Kunstat, Ungarn und 1485-90 sogar Wien an Matthias I. Corvinus. Friedrich war ein Gegner der Reichsreform, behauptete sich jedoch gegen die Versuche, ihn abzusetzen oder einen Gegenkönig zu wählen. Mit der Verheiratung seines Sohnes Maximilian (I.) 1477 mit der Tochter Karls des Kühnen, Maria, gewann er Burgund für das Haus Habsburg (1482). Er glaubte fest an die habsburgische Mission zur Weltherrschaft, ließ folgerichtig an allen seinen Bauten seine Devise A.E.I.O.U. (Austria est imperare orbi universo, seit 1437 belegt) anbringen.

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Wien, Stephansdom

Maria Stuart

   

 

  • geb. 7./8. 12.1542 in Linlithgow
  • gest. 8./18.2.1587 in Fotheringhay Castle (Northhamptonshire)

Königin von Schottland (1542-68), Tochter Jakobs V. von Schottland und von Maria von Guise (Regentin von Schottland, Mutter von Maria Stuart (*1515, †1560); wurde in Frankreich erzogen, war seit 1558 in erster Ehe mit Franz II. von Frankreich (seit 1559 König) verheiratet, nach dessen Tod (1560) sie 1561 nach Schottland zurückkehrte. Da sie sich der französisch-schottischen Verbindung verpflichtet fühlte und außerdem als Urenkelin Heinrichs VII. den katholischen Bürgern als rechtmäßige Thronfolgerin galt, geriet sie in Gegensatz zu Elisabeth I. von England. Aus ihrer Ehe mit ihrem Vetter Lord Darnley (1565) ging der spätere König Jakob I. (ab 1603) hervor. Ihren Bestrebungen, das Land zu katholisieren, traten die meisten der protestantischen Lords sowie der Reformator John Knox entgegen. Obwohl ihre Mitwisserschaft an der Ermordung ihres Gatten Robert Darnley durch ihren dritten Gatten James Hepburn Bothwell (1567) umstritten war, erhoben sich die protestantischen Lords und zwangen sie zur Abdankung zu Gunsten ihres Sohnes (Jakob IV., als englischer König Jakob I.). Nach der Niederlage ihrer Truppen am 13.5.1568 bei Langside (Glasgow) flüchtete sie nach England, wo Elisabeth sie für mehr als 18 Jahre festsetzen ließ, bis sie schließlich wegen des Vorwurfs der Mitwisserschaft an der von den Jesuiten initiierten Verschwörung Anthony Babingtons zur ihrer Befreiung und der Ermordung Elisabeths verurteilt und ohne deren Wissen hingerichtet wurde.

Letzte Seite eines Briefes Maria Stuarts an Heinrich III. von Frankreich (geschrieben am 8. Februar 1587).

 

 

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London, Westminster Abbey

Maria I. Tudor gen. Bloody Mary

 

 

  • geb. 18.2.1516 in Greenwich
  • gest. 17.11.1558 in London

Königin von England (1553-58); Tochter Heinrichs VIII. aus dessen erster Ehe mit Katharina von Aragonien, dem jüngsten Kind Ferdinands II. von Aragón und Isabellas I. von Kastilien und  Ururenkelin Eduards III. von England; als sie neun Jahre alt war, erhielt sie eine eigene Hofhaltung in Wales, auf Ludlow Castle. Zunächst wurde sie sorgfältig erzogen, lernte Latein, Französisch und Italienisch, wurde in Musik unterrichtet, erhielt aber auch Unterweisungen in den Wissenschaft, u.a. durch Erasmus von Rotterdam . Um eine einseitige Erziehung zu verhindern, schaltete sich immer wieder ihre Mutter ein; so holte sie den spanischen Humanisten Juan Luís Vives nach England. Nachdem Heinrich sich von ihrer Mutter getrennt hatte, um die Hofdame Anna Boleyn zu heiraten, wurde auch Maria von ihrer Mutter getrennt, die sie niemals wiedersehen wird, zu einem illigitimen Bastard erklärt und mußte nach Hatfield umziehen, während ihre Halbschwester Elisabeth, die Tocher Anna Boleyns, nun zur Thronerbin erklärt wurde. Erst als auch Anna Boleyn bei Heinrich in Ungnade gefallen und hingerichtet war, und ihre Nachfolgerin Jane Seymor Eduard, der kurzzeitig als Eduards VI. König sein wird, zur Welt gebracht hatte (*1537), wurde auch Elisabeth zur Bastardin erklärt. Erst 1536 - jetzt zwanzigjährig - durfte sie an den Hof zurückkehren und mußte sogar ihren Vater bei den Trauerfeierlichkeiten anläßlich des Todes von Jane Seymor vertreten, wurde allerdings noch einmal kurzzeitig in Herford Castle als Gefangene gehalten. In seinem letzten Testament regelte Heinrich VIII. dann doch  noch die Thronfolge für seine drei Kinder: Eduard, Maria und Elisabeth sollte nacheinander die Krone erben. Als Eduard, von 1547 bis 1553 König, starb, versuchte John Dudley, Herzog von Northumberland, dies zu verhindern. Der Kronrat brachte Dudleys 16-jährige Schwiegertochter Lady Jane Grey am 6.7.1553 als Gegenkönigin auf den Thron, wozu der Erzbischof von Caterbury, Thomas Cranmer, seinen Segen gab. Auf den Kopf Marias wurde ein Preis ausgesetzt; sie entkam jedoch ihren Verfolgern und richtete einen Brief an den Kronrat, in dem sie ihre Rechte einforderte: Dudley wurde verhaftet und enthauptet. Am 19.7. schwenkte der Kronrat zu Maria über und feierte sie als rechtmäßige Königin. Maria heiratete 1553 den Sohn Karls V., Philipp II. von Spanien, damit er sie in ihrem Bemühen, England zu rekatholisieren, unterstütze. Nachdem sich der Widerstand dagegen zunehmend gewaltätig äußerte, trat das von Lordkanzler Gardiner (*~1497, †1555) “For the Punishment of Heretics” entworfene Gesetz, das die Ordnung wieder herstellen sollte, mit der Unterschrift Marias und Philipps am 22.1.1555 in Kraft; ab diesem Zeitpunkt wurden wenigstens 300 Ketzer verbrannt, darunter auch Thomas Cranmer - was Maria den Namen Bloody Mary eintrug. In Karikaturen wurde sie auch als Maria Ruina Angliae bezeichnet. Andererseits hat sie erfolgreich Reformen in der Finanzverwaltung durchgeführt und die Universitäten von Oxford und Cambridge, die Flotte und die ersten Handelskompagnien gefördert - Aktivitäten, die ihrer Nachfolgerin auf dem Thron, ihrer  Halbschwester Elisabeth I., zugute kamen. Mit den Sakramenten ihrer Kirche versehen, starb Maria im St James’ Palace.

Symbol des Hauses Tudor, die Rose, in der rechten Hand Marias.

 

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London, Westminster Abbey

Bild: Peter Malaschitz
Bild: Heather Kennedy (05/2005)
Bild: John Beton (08/2006)

Grabhügel der 490 v. Chr. bei Marathon gefallenen Griechen

Hinweis: Maria Stuart wurde zunächst in der Kathedrale von Peterborough beigesetzt. 1612 wurde die sterblichen Überreste auf Anweisung ihres Sohnes Jakob VI.,  König der Schotten und seit 1603 als Jakob I. König von England und Irland I.,  nach London überführt und in der Westminster Abbey beigesetzt.

Bild: Renée Wirick (09/2006)

Peterborough, Kathedrale

Saint-Denis, Basilika

Bild: Alexander Krischnig (01/2008)
Bilder: Jürgen Pferdkamp (07/2009)
Bild: Photostudio York & Son

Hinweis: Das Bild Marias mit der Rose derTudors hat Maria von Ungarn (*1505, †1558), die Schwester und Statthalterin Kaiser Karls V. in den Niederlande, und Tante König Philipps II. von ihrem Hofmaler Anton Mor anfertigen lassen, den sie extra deswegen nach England entsandte. Es sollte Philipps Neugierde auf seine Braut befriedigen. Maria I., die englische Königin, erhielt ihrerseits ein  Bild, das Tizian von Philipp in Augsburg gemalt hatte.

Adel, Regenten XI